Unfallgeschehen in Deutschland


Vor allem eine Männersache
Unfallgeschehen in Deutschland
wellphoto/shutterstock.com

Ob Zuhause, bei der Arbeit, beim Sport oder im Straßenverkehr – Unfälle drohen überall. Insgesamt ist es 2020 in Deutschland zu knapp 10 Millionen zu Unfällen gekommen. Fast 25 000 davon endeten tödlich.

Eine Million Unfälle bei der Arbeit

Die meisten Unfälle passieren mit jeweils über 3 Millionen Betroffenen in der Freizeit und im Haushalt, heißt es im Verletzten-Monitor der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU). Arbeits- und Schulunfälle schlagen offenbar weniger zu Buche (knapp 1 Million bzw. 1,3 Mio.) Verkehrsbedingte Unfallverletzte gab es 2020 nur etwa 400 000. Hier war ein tödlicher Verlauf im Vergleich zu allen anderen Ursachen allerdings höher.

Von Auto oder Teppichkante zu Fall gebracht

Jede Altersgruppe hat ihre eigenen Verletzungsursachen. Kinder werden fast immer als Fußgänger*innen im Straßenverkehr verletzt. Weitere Ursachen sind Fahrradunfälle, Autounfälle oder Stürze. Jugendliche und junge Erwachsene trifft es vor allem durch Motorrad- und Autounfälle. Bei Menschen über 80 dominieren dagegen die Stürze aus geringer Höhe, z. B. beim Stolpern über eine Teppichkante.

In allen Altersgruppen bis 80 Jahre sind Männer unter den Verunfallten deutlich häufiger vertreten als Frauen. Bei den 30-Jährigen beträgt ihr Anteil an den Unfallverletzten sogar 78%.

Kopfgefahr Radfahren

Auch die Verletzungsmuster hat die DGU ausgewertet. Wenn es mit dem Auto kracht, leidet meist der Brustkorb. Kopfverletzungen durch Autounfälle sind durch den verbesserten Aufprallschutz zum Glück rückläufig. Bei Motorradunfällen sind Brustkorb und Arme besonders bedroht. In bis zu 40% ist auch das Becken betroffen, bei jedem dritten bekommen Wirbelsäule und Kopf etwas ab.

Brust, Arme und Becken sind auch bei den Radfahrer*innen gefährdet. Durch die geringeren Geschwindigkeiten kommen die Verunfallten jedoch meist glimpflicher davon als verletzte Motorradfahrer*innen. Nur bei Kopfverletzungen sieht das anders aus: Die sind bei Radfahrer*innen deutlich häufiger.

Kollidieren Fußgänger*innen mit einem Fahrzeug, können alle Körperregionen in Mitleidenschaft gezogen werden. Auch der Sturz aus großer Höhe trifft Beine, Becken, Arme, Brustkorb und Kopf. Bei Stürzen aus geringer Höhe ist die Energie, die auf den Körper wirkt zwar geringer. Trotzdem kommt es zu Verletzungen, und zwar vor allem im Kopfbereich und im Brustkorb.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie

Das Team der Dom-Apotheke

Das Team freut sich auf Ihren Besuch in unserer Apotheke!

Pollenflugkalender

Vorhersage für Xanten

News

Ziegenmilch gegen Neurodermitis?
Ziegenmilch gegen Neurodermitis?

Babys vor atopischer Dermatitis schützen

Ziegenmilch statt Kuhmilch – könnte das Babys Haut vor Neurodermitis schützen? Eine Studie liefert Hinweise auf einen möglichen vorbeugenden Effekt. Für Kinder mit bereits bestehender Erkrankung gilt das allerdings nicht.   mehr

Sport hilft Kindern mit Autismus
Sport hilft Kindern mit Autismus

Von Tai Chi bis Trampolin

Bewegung tut gut – auch Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung. Eine aktuelle Studienübersicht zeigt: Bestimmte Sportarten können Gleichgewicht, Koordination und motorische Fähigkeiten verbessern.   mehr

Mikronährstoffe fürs Herz
Ältere Person vor dem Einnehmen einer Tablette. Manche Mikronährstoffe können die Herzgesundheit fördern.

Nützlich oder schädlich?

Ob Nahrungsergänzungsmittel dabei helfen, Herz und Gefäße gesund zu halten, wird immer wieder kontrovers diskutiert. Jetzt gibt es Hinweise, dass zumindest einige von ihnen doch vor Schlaganfall und Herzinfarkt schützen können.   mehr

Weniger Fleisch ist gesünder
Weniger Fleisch ist gesünder

Viele Vorteile für die Gesundheit

Was wäre, wenn….? Diese Frage hat sich ein amerikanisches Forscherteam in Bezug auf einen geringeren Fleischanteil in der Ernährung gestellt. Berechnungen am Modell haben erstaunliche Effekte auf die Gesundheit gezeigt.   mehr

Zum Check-up in die Röhre?
Zum Check-up in die Röhre?

Sinn und Unsinn von Ganzkörper-MRTs

Privatkliniken und Diagnostikzentren werben vermehrt mit MRTs für den gesamten Körper. Auf diese Weise sollen Erkrankungen früh entdeckt werden. Klingt verheißungsvoll, doch funktioniert das auch?    mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Dom-Apotheke
Inhaberin Maike Schmid
Telefon 02801/32 42
Fax 02801/23 32
E-Mail dom-apotheke.xanten@t-online.de