Ingwer als Diabetes-Mittel


Muskeln nehmen mehr Blutzucker auf
Ingwer als Diabetes-Mittel

Ingwer erhöht die Aufnahmefähigkeit von Blutzucker in den Muskeln. Dadurch reduziert das asiatische Heilmittel das Risiko für Diabetes Folgeschäden, berichten australische Forscher.
Diabetes: gefürchtete Langzeitschäden
Ist der Blutzuckerspiegel eines Diabetes-Patienten optimal eingestellt, reduziert sich das Risiko für Diabetes-Spätschäden wie Arteriosklerose, Nervenschäden, eine nachlassende Sehkraft oder einen diabetischen Fuß. Ärzte der Universität Sydney erforschen, wie die Blutzuckereinstellung verbessert werden kann.

In einem Laborversuch testeten die Wissenschaftler die Wirkung von Ingwerextrakten auf die Muskelzellen. Dabei stellten die Forscher fest, dass die Ingwerpflanze die Aufnahmefähigkeit für Blutzucker in den Muskelzellen verbessert. Geht mehr Zucker in die Muskelzellen über, senkt sich der Zuckerspiegel im Blut.

Eiweiß verbessert Zucker-Transport

Den Effekt der Ingwerwurzel schreiben die Forscher der Substanz Gingerole zu, der Hauptkomponente der Ingwerwurzel. Denn die Teile der Ingwerpflanze, die reich an Gingerole sind, erhöhte die Blutzucker-Aufnahmefähigkeit der Muskeln besonders effektiv.

Die Tests ergaben, das Gingerole die Produktion des Eiweißes GLUT4 erhöht. Dieses Eiweiß verbreitet sich auf der Oberfläche der Muskelzellen und unterstützt den Transport von Blutzucker in den Zellen. Ein guter Blutzuckertransport hilft dabei, den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren und senkt dadurch das Risiko für Folgeschäden der Diabetes-Erkrankung.

Weitere Studien sollen zeigen, ob die Ingwersubstanz therapeutisch eingesetzt werden kann.

Das Team der Dom-Apotheke

Das Team freut sich auf Ihren Besuch in unserer Apotheke!

Pollenflugkalender

Vorhersage für Xanten

News

Jetzt Reiseimpfung planen!
Jetzt Reiseimpfung planen!

Wenn im Sommer die Ferne lockt

Reisen steht wieder hoch im Kurs, und viele wollen in exotische Gefilde. Doch vor allem in den Tropen drohen gefährliche Infektionskrankheiten. Wer im Sommer dorthin möchte, sollte sich jetzt zu den nötigen Impfungen beraten lassen.   mehr

App hilft Frauen mit Harninkontinenz
App hilft Frauen mit Harninkontinenz

Jede Vierte wieder „trocken“

Mit einer Harninkontinenz zu leben ist alles andere als angenehm, denn die Behandlung gestaltet sich oft schwierig. Doch jetzt gibt es digitale Hilfe: Ein Therapieprogramm per App besserte die Beschwerden betroffener Frauen ganz erheblich.   mehr

Früher mit dem Zukleben starten

Kleiner schielender Junge in Großaufnahme.

Sehschärfe beim Schielen retten

Erst vier bis sechs Monate Brille tragen und dann das gesunde Auge abkleben – das ist die Strategie für die meisten Schielkinder. Doch offenbar entwickelt sich die Sehschärfe besser, wenn man deutlich früher mit dem Zukleben beginnt.   mehr

Hochdruck behandeln beugt Demenz vor
Hochdruck behandeln beugt Demenz vor

Therapietreue lohnt

Einen erhöhten Blutdruck zu senken schützt nicht nur vor Herzinfarkt und Schlaganfall: Wer als Hochdruckpatient*in seinen Blutdruck konsequent im Griff hat, hat ein geringeres Risiko, an einer Demenz zu erkranken.   mehr

Wie Babys sicher schlafen
Wie Babys sicher schlafen

Auch im Krankheitsfall

Wie schläft ein Baby am sichersten? Zur Vorbeugung des Plötzlichen Kindstodes (SIDS) gibt es dazu lang etablierte Regeln. Nur halten sich die Eltern nicht in jedem Fall daran, wie eine neue Studie zeigt.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Dom-Apotheke
Inhaberin Maike Schmid
Telefon 02801/32 42
Fax 02801/23 32
E-Mail dom-apotheke.xanten@t-online.de