Rückenschmerzen: Enge im Wirbelkanal


Spinalstenose schon in jungen Jahren
Rückenschmerzen: Enge im Wirbelkanal

Verschleißbedingte Veränderungen der Bandscheiben führen oft zu Verengungen im Wirbelkanal – einer so genannten Spinalkanalstenose. Diese ist nicht allein ein Problem von älteren Menschen, auch Jüngere sind zunehmend betroffen.
Kanal zum Schutz des Rückenmarks
Vom ersten Halswirbel bis zum Kreuzbein läuft der Spinalkanal durch die Wirbelsäule. In ihm befindet sich das Rückenmark, das einen wichtigen Bestandteil des zentralen Nervensystems bildet. Verengt sich der Kanal stellenweise, verspüren Betroffene Schmerzen, die teilweise bis in die Beine ausstrahlen. Mediziner sprechen in diesem Fall von Spinalstenose. Ursachen sind meist verschleißbedingte Veränderungen an Wirbelgelenken und Bandscheiben. Die Spinalstenose ist eine typische Alterserscheinung, kommt allerdings zunehmend bei jüngeren Menschen vor.

Beschwerden frühzeitig ernst nehmen

Alle Bandscheiben und Wirbel grenzen an den Spinalkanal und nehmen jeweils eine bestimmte Position ein. In diesem komplexen Aufbau können bereits kleine Veränderungen das Rückenmark und die dort austretenden Nervenwurzeln beeinträchtigen. „Im fortgeschrittenen Stadium treten neben Schmerzen in Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule oft auch Taubheitsgefühle und Funktionsstörungen auf“, weiß Dr. Reinhard Schneiderhan, Orthopäde und Wirbelsäulenspezialist aus München.

Daher gilt es, der Ursache so früh wie möglich auf den Grund zu gehen und dieser entgegenzuwirken. Anfangs lindern oft physiotherapeutische Maßnahmen die Beschwerden. Um betroffene Areale wie Nervengewebe und Bandscheibenvorfälle optimal behandeln zu können, spritzen Ärzte Schmerzmittel, konzentrierte Kochsalzlösungen und Enzyme gezielt an diese Stellen. „In Anbetracht der vielfältigen Ursachen muss immer eine präzise Diagnose erfolgen, damit die Behandlung die gewünschte Wirkung zeigt“, betont Dr. Schneiderhan abschließend.

Das Team der Dom-Apotheke

Das Team freut sich auf Ihren Besuch in unserer Apotheke!

Pollenflugkalender

Vorhersage für Xanten

News

Jetzt Reiseimpfung planen!
Jetzt Reiseimpfung planen!

Wenn im Sommer die Ferne lockt

Reisen steht wieder hoch im Kurs, und viele wollen in exotische Gefilde. Doch vor allem in den Tropen drohen gefährliche Infektionskrankheiten. Wer im Sommer dorthin möchte, sollte sich jetzt zu den nötigen Impfungen beraten lassen.   mehr

App hilft Frauen mit Harninkontinenz
App hilft Frauen mit Harninkontinenz

Jede Vierte wieder „trocken“

Mit einer Harninkontinenz zu leben ist alles andere als angenehm, denn die Behandlung gestaltet sich oft schwierig. Doch jetzt gibt es digitale Hilfe: Ein Therapieprogramm per App besserte die Beschwerden betroffener Frauen ganz erheblich.   mehr

Früher mit dem Zukleben starten

Kleiner schielender Junge in Großaufnahme.

Sehschärfe beim Schielen retten

Erst vier bis sechs Monate Brille tragen und dann das gesunde Auge abkleben – das ist die Strategie für die meisten Schielkinder. Doch offenbar entwickelt sich die Sehschärfe besser, wenn man deutlich früher mit dem Zukleben beginnt.   mehr

Hochdruck behandeln beugt Demenz vor
Hochdruck behandeln beugt Demenz vor

Therapietreue lohnt

Einen erhöhten Blutdruck zu senken schützt nicht nur vor Herzinfarkt und Schlaganfall: Wer als Hochdruckpatient*in seinen Blutdruck konsequent im Griff hat, hat ein geringeres Risiko, an einer Demenz zu erkranken.   mehr

Wie Babys sicher schlafen
Wie Babys sicher schlafen

Auch im Krankheitsfall

Wie schläft ein Baby am sichersten? Zur Vorbeugung des Plötzlichen Kindstodes (SIDS) gibt es dazu lang etablierte Regeln. Nur halten sich die Eltern nicht in jedem Fall daran, wie eine neue Studie zeigt.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Dom-Apotheke
Inhaberin Maike Schmid
Telefon 02801/32 42
Fax 02801/23 32
E-Mail dom-apotheke.xanten@t-online.de