Dreitagefieber: Wadenwickel helfen


Temperatur mit Hausmitteln senken
Dreitagefieber: Wadenwickel helfen

Fieber ist nicht unbedingt ein Zeichen für eine schwere Krankheit: Tritt es bei Babys ohne weitere Symptome auf, handelt es sich meist um das harmlose Dreitagefieber. Worauf Eltern achten sollten.

Kommt und geht schnell

Das harmlose Dreitagefieber befällt meist nur Babys im Alter von sechs Monaten bis zum Ende des dritten Lebensjahres. Dahinter steckt das humane Herpesvirus Typ 6  (HHV-6). Das Fieber tritt plötzlich auf – ohne weitere Symptome wie Halsschmerzen, Husten oder Magen-Darm-Infekt.

Schon bevor sich das Fieber entwickelt, verhält sich das Kind anhänglicher und quengeliger als sonst. „Wenn Kinder zu Fieberkrämpfen neigen, dann sollten Eltern das Fieber in Absprache mit dem Kinder- und Jugendarzt durch Mittel wie Paracetamol oder Ibuprofen senken“, rät Kinder- und Jugendärztin Dr. Monika Niehaus. Nach etwa drei Tagen verschwindet das Fieber, während sich ein feinfleckiger blassroter Ausschlag am Rumpf und am Nacken bildet. Spätestens nach einer Woche ist alles überstanden.

Viel trinken und viel Ruhe

Eine Therapie für das Dreitagefieber gibt es nicht. Eltern können jedoch die Beschwerden ihres kranken Kindes mit einfachen Hausmitteln lindern. Eine effektvolle fiebersenkende Maßnahme sind zum Beispiel lauwarme Wadenwickel. Auch Kräutertees und viel Ruhe helfen beim Gesundwerden.

Da hohes Fieber auch bei anderen Krankheiten auftritt, tun Eltern gut daran, mit ihrem Kind zu einem Kinder- und Jugendarzt zu gehen. „Gerade Säuglinge sollten bei Fieber rasch zum Arzt“, empfiehlt Niehaus.

Das Team der Dom-Apotheke

Das Team freut sich auf Ihren Besuch in unserer Apotheke!

Pollenflugkalender

Vorhersage für Xanten

News

Früher mit dem Zukleben starten

Kleiner schielender Junge in Großaufnahme.

Sehschärfe beim Schielen retten

Erst vier bis sechs Monate Brille tragen und dann das gesunde Auge abkleben – das ist die Strategie für die meisten Schielkinder. Doch offenbar entwickelt sich die Sehschärfe besser, wenn man deutlich früher mit dem Zukleben beginnt.   mehr

Hochdruck behandeln beugt Demenz vor
Hochdruck behandeln beugt Demenz vor

Therapietreue lohnt

Einen erhöhten Blutdruck zu senken schützt nicht nur vor Herzinfarkt und Schlaganfall: Wer als Hochdruckpatient*in seinen Blutdruck konsequent im Griff hat, hat ein geringeres Risiko, an einer Demenz zu erkranken.   mehr

Wie Babys sicher schlafen
Wie Babys sicher schlafen

Auch im Krankheitsfall

Wie schläft ein Baby am sichersten? Zur Vorbeugung des Plötzlichen Kindstodes (SIDS) gibt es dazu lang etablierte Regeln. Nur halten sich die Eltern nicht in jedem Fall daran, wie eine neue Studie zeigt.   mehr

Peptide zum Selbstspritzen
Peptide zum Selbstspritzen

Gefährlicher Trend

Peptide sind in den sozialen Medien der letzte Schrei. Sie werden mit Insulinspritzen unter die Haut injiziert und sollen wahre Wunder vollbringen. Die angepriesenen Wirkungen reichen vom Muskelaufbau bis zur mentalen Leistungssteigerung. Ein riskanter Trend.   mehr

Lungenkrebsscreening für Rauchende
Lungenkrebsscreening für Rauchende

Soll im April losgehen

Je eher man eine Krebserkrankung erkennt, desto besser kann man sie behandeln. Das gilt auch für den Lungenkrebs. Bisher gab es in Deutschland kein Lungenkrebs-Screening auf Kassenleistung. Das wird ab April 2026 endlich anders – zumindest für bestimmte Risikogruppen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Dom-Apotheke
Inhaberin Maike Schmid
Telefon 02801/32 42
Fax 02801/23 32
E-Mail dom-apotheke.xanten@t-online.de