Zum Tag der Rückengesundheit rückt das Volksleiden Rückenschmerzen erneut in den Fokus. Fast jeder zehnte Krankschreibungstag in Deutschland ist nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) rückenbedingt. Das bedeutet: Täglich fehlen über 160.000 Beschäftigte in den Betrieben wegen Rückenbeschwerden.
Sie ist Verhütungsmittel Nummer eins: die Anti-Baby-Pille. Viele Frauen haben jedoch das Gefühl an Gewicht zuzulegen, wenn sie die Pille einnehmen. Der Einfluss der hormonellen Verhütung auf das Gewicht ist aber von keiner Studie bestätigt wurden. Das meldet das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).
Rind, Schwein und Lamm haben eines gemeinsam: Der Verzehr ihres Fleischs verkürzt offenbar unsere Lebenserwartung. Dies ergab eine Studie amerikanischer Wissenschaftler.
Menschen, die an rheumatoider Arthritis leiden, sind anfällig für Herzrhythmusstörungen und erleiden in der Folge häufig einen Schlaganfall. Das ergab eine Untersuchung der Universitätsklinik Gentofte bei Kopenhagen.
Vor 50 Jahren war eine chronische Herzschwäche ein sicheres Todesurteil. Heute beeinträchtigt eine leichte bis mittlere Herzschwäche die Lebensqualität der Betroffenen nur wenig. Eine schwere Herzinsuffizienz ist allerdings noch immer mit einer erhöhten Sterblichkeit verbunden. Dabei sind Männer mehr gefährdet als Frauen. Dies ergab eine Untersuchung der Gregorio Maranon Universitätsklinik in Madrid.
Überschüssige Kalorien gelangen als Fett in die Fettzellen und verursachen Übergewicht. Aber nicht alle Fettzellen sind schuld an den Pfunden auf der Hüfte. Die so genannten braunen Fettzellen verbrennen Kalorien anstatt sie zu speichern. Wissenschaftler der Universität San Francisco entdeckten nun ein Protein, das die braunen Fettzellen aktiviert.
Es pocht, pfeift oder rauscht im Ohr: Jeder zehnte Erwachsene litt schon einmal unter Tinnitus. Bei den meisten verschwindet er wieder. Zwei Prozent der Bevölkerung leidet jedoch an einem dauerhaften Tinnitus. In einer deutsch-schwedischen Studie testeten Betroffene Therapien, die ihnen helfen sollen. Eine Internet-Therapie zeigte großen Erfolg.
Die Deutschen sind mehrheitlich zu einer Organspende bereit. Nach einer aktuellen und repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit haben sich allerdings erst 45 Prozent der Befragten intensiver mit dem Thema beschäftigt. Die jetzt von der Politik geplante regelmäßige Befragung zur Spendenbereitschaft findet eine breite Zustimmung. Wer eine Spende ablehnt, befürchtet häufig, dass man mit seinen Organen Geschäfte macht.
Das Neugeborenen-Screening ist seit Jahrzehnten etabliert. Dabei werden Neugeborene unter anderem auf seltene Stoffwechselkrankheiten getestet. Nun wird das Screening erweitert.
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Von Thailand bis in die Karibik: Denguefieber-Infektionen drohen in zahlreichen Reisegebieten. Bisher empfiehlt die STIKO die Impfung nur Personen, die sich bereits einmal damit infiziert haben. Die Deutsche Gesellschaft für Reisemedizin sieht das anders.
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Probleme beim Einschlafen sind weit verbreitet. Manche Menschen versuchen, sich mit entspannender Musik oder Geräuschen in den Schlaf zu wiegen. Funktioniert das?
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In kleine bunte Ballons verpackt kommt Lachgas erst einmal recht harmlos daher. Außerdem ist es günstig, leicht zu beschaffen und legal – alles Eigenschaften, die es als Partydroge bei Jugendlichen sehr beliebt macht. Doch wie bei jeder Droge drohen auch bei Lachgas ernste gesundheitliche Folgen.
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Entwässerungsmittel werden bei vielen Erkrankungen eingesetzt. Eine Wirkstoffgruppe, die Thiazide, führt häufig zu einem Natriummangel im Blut. Und das vor allem zu Beginn der Therapie.
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